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Am 07. Januar 2012 erscheint dieser toller Artikel in unserer Kreiszeitung. 

 

 

 

hier als PDF-Datei: Sacco Cart

 April 2011

Elron wartet, gleich geht es los!

Lauf mein Elron bitte anklicken (Video)

Im Rapsfeld fährt es sich nicht gut bitte anklicken (Video)

Kleine Pause für Elron und Bruno. 

Diese schönen Aufnahmen sind durch unsere liebe Karin Tellkamp entstanden. Vielen Dank dafür!!!    

 

Wie alles begann: ...................

Zughundesminar am 05. September 2010 

 Es ging also um 10:00 Uhr los. Außer mir war noch eine weitere Teilnehmerin da. Sie hatte ihren Elo (bitte googeln - sehr junge Hunderasse) Manapi dabei. Bei einem sehr freundlichen Empfang und einer Tasse Kaffee haben wir uns und unsere Beweggründe für die Teilnahme an diesem Seminar vorgestellt. Nach einer theoretischen Einleitung über die Geschichte des Zughundesports, verschiedene Zuggeräte, geeignete Hunde und Geschirre begann der praktische Teil. Hier sollten beide Hunde zunächst zeigen, ob sie bereit sind zu ziehen und auch gelassen genug um es hinter sich „rumpeln“ zu lassen. Daher wurden passende Geschirre (seitliche Karabiner) probiert und angezogen. Dann wurde ein großer Reifen an den Zugseilen befestigt und jeder ging so ein paar Runden mit seinem Hund. Elron hatte damit gar keine Probleme und Manapi fand das anfangs noch ganz gut, wollte dann aber lieber rückwärts. Nach dieser Übung ging es runter vom Grundstück in ein benachbartes Gewerbegebiet (mit viel Platz) und wir drehten ein paar Runden mit dem Dog Scooter (erst die Hundeführer allein) um zu lernen, mit den Bremsen umzugehen. Das war auch wirklich von Nöten, da diese Roller megaschnell werden und die Bremsen funktionieren müssen, was sie auch taten (ich bin fast über den Lenker gegangen). Dann kam Elron dazu. Es war sehr ungewohnt für ihn, dass ich plötzlich nicht wie beim Radfahren neben ihm sondern, er vor dem Roller laufen sollte und zwar ein ganzes Stück. Immer wieder drehte er sich um und vergewisserte sich, dass es o.k. ist. Dann lief er los und ich bekam voll die Panik. Der Roller ist doch sehr wackelig und man braucht echt einen ausgeprägten Gleichgewichtssinn und sehr gute Reflexe bzw. Körperbeherrschung. Nach zwei drei Runden wurde es dann besser aber für mich stand fest, dass der Roller nicht für uns in Frage kommt. Dafür ist Elron einfach schnell und ich zu unsicher. Dann gab es Mittagessen (haben wir uns bestellt) und es fand eine erste Auswertung statt. Malnapi hatte seine Sache mit dem Dog Scooter ganz gut gemacht. Er lief gemächlicher und war mit seinen 20 kg auch wesentlich besser zu händeln.

Nach dem Essen gingen wir wieder auf das benachbarte Grundstück und dieses Mal nahmen wir das Sacco Cart mit. Dieter begann mit der der Einweisung des Gefährtes und erklärte worauf wir achten müssen um den Hund und uns nicht zu gefährden. Solch ein Gefährt könnt Ihr Euch im Internet unter Sacco Sports ansehen. Dieses hier wurde mit einem Bügel gefahren, für die Hunde natürlich absolut ungewohnt so eingeschränkt zu sein. Elron hatte ja nun schon begriffen, dass es darum ging vorweg zu laufen und mich im Rücken zu haben. Es hat ihn jedoch sehr irritiert, dass er sich nicht zu mir umdrehen konnte. Der erste Start gestaltete sich etwas schwierig, das man keine andere Möglichkeit hat als den Hund anzufeuern, damit er versteht was von ihm erwartet wird ist Dieter die erste Runde komplett an Elrons Seite gelaufen und ich musste lernen mit dem Cart zu lenken, Elron die Geschwindigkeit vorzugeben und ihn entsprechend zu motivieren. Ganz schön anstrengend.  Bei der zweiten Runde hatte er es schon fast kapiert und legte nun richtig los, so dass ich ihn immer wieder ausbremsen musste. Er sollte sich schließlich nicht gleich verausgaben. Wir sind dann aus dem Gewerbegebiet raus auf die Straße (das darf man mit dem Sacco Cart, das der Hund lenkbar bleibt) und er hat seine Sache richtig gut gemacht. Auf der Rücktour hat er Dieter sogar noch ein kleines Stück mitgezogen. Das waren dann ca. 30 kg der Wagen, 80 kg Frauchen und noch einmal 110 kg der Trainer. Wahnsinn! Normalerweise ziehen Hunde bis zum Fünffachen ihres eigenen Körpergewichts und Elron wiegt jetzt ca. 35 kg. Das war aber nur ein kleines Stück das er so schwer beladen gezogen hat. Pause war immer, wenn der jeweils andere Hund an der Reihe war. 

Elron hat es sichtlich Spaß gemacht, ich musste ihn immer wieder ausbremsen. Ganz anders Manapi, der hatte einen dicken Bock und gar keine Lust hier irgend jemanden zu ziehen. Da war viel Geduld und Überredung (Katzenfutter) gefragt. Schließlich hat er doch gezogen und siehe da es hat auch ihm Spaß gemacht. Die letzten zwei Runden gingen dann ins Gelände über Stock und Stein, in den Wald und auf Feldwege. Cool wie Elron das gemeistert hat, ich war so stolz und Dieter (hinter uns radelnd) sagte, dass er ein Naturtalent ist. Er hat auf meine Anfeuerungsrufe super reagiert und fand das toll, das habe ich ihm angemerkt. Ob es der Umstand war, dass ER sein Frauchen ziehen durfte oder einfach die körperliche Auslastung diese Befriedigung auslöste vermag ich nicht genau zu sagen. Der Wagen hat jedenfalls gehalten (genial wie geländegängig dieses Cart ist). Eine Zugleine hat allerdings dran glauben müssen, das war mit dem Roller, da hat Elron einmal zu stark angezogen und ich abgebremst und die Leine war durch. Ein Trike (dreirädriges Fahrgerät, dass stehend gefahren wird) hatte er leider nicht da und so fehlt es mir hiermit an einer Probefahrt. Ich denke aber, dass es für mich eindeutig das Sacco Cart wird und wenn Ella evtl. auch Bock hat, könnte man sie als zweiten Zughund dazunehmen.

Alles in allem ein gelungenes Seminar in einer locker, freundlichen Atmosphäre das mir wieder eine neue, großartige Seite meines Hundes gezeigt hat.

 

 

Video:   Ostseeurlaub 2010

Video:   Anspannen, losfahren, motivieren - Zwischenspiel und Rückfahrt

Video:   Ostseespaziergang 2010

Video:   Strandimpressionen Ostsee 2010

Video:   Zauberwald am Ostseestrand 2010

 *** 

Seit heute (18. September 2010) sind wir stolze Besitzer eines eigenen Sacco Carts. An diesem Erlebnis wollen wir Euch teilhaben lassen. Die große Frage war: Wird unsere Ella ziehen oder nicht? Von Elron wußte ich es ja bereits durch das Zughundeseminar.

Warten auf die Anlieferung (kommt aus Büdingen-bei Frankfurt am Main) des coolen Gefährts.

Norbi versüßt uns die Wartezeit mit einem Feuerchen (seht mal ein Herz :-)

Ein kleines Spiel während wir warten.

................ und immer noch WARTEN

Dann ist es da - HURRA

Wir haben es vorsichtshalber zu Anfang erst mit Elron allein und dann mit Ella

 allein ausprobiert und als das klappte wurden beide Füchse eingespannt.

Gleich geht`s los!    

Auf gehts. Man hat beim Zughundesport nur die Möglichkeit die Hunde zum Laufen zu motivieren, dass heißt also loben und anfeuern was das Zeug hält.

Gleich kommen wir an eine Straße und ich muß bremsen weil ein Auto kommt.  

Das hat geklappt, so nun wieder hurtig meine Füchse.

Runter vom Asphalt und rein ins Gelände.   

Die Füchse machen das echt gut. Selbst Ella zieht kräftig mit.  

Kleine Pause zwischendurch.

......... und weiter geht die wilde Fahrt.

So, nun soll auch mal Norbi zeigen was er kann.  

Er macht das wie ein Profi.

Richtig souverän!

Gleich gehts wieder auf die Straße. ACHTUNG!

Abbiegen bitte!   

Fast angekommen ............

Na bitte, geschafft!

Erst mal einen Schluck Wasser und dann zur Belohnung ein Frisbeespiel mit Ella, Elron buddelt derweil wieder Mäuse aus.

 Wieder daheim gab es Leckerchen für das fleißge Fuchsgespann.

 Hier steht es nun, unser Sacco Cart (aber bestimmt nicht lange-dann sind wir wieder unterwegs)

Tschüß bis morgen !!!!

Ein weiterer Ausflug (leider haben wir nicht ständig eine Kamera dabei)

Die beiden Füchse werden immer besser, nächste Woche fahren wir an die Ostsee und das Sacco Cart kommt auch mit. Bilder folgen (Videos - siehe oben)!

 

  

Heute schieben wir unsere beiden Füchse (14 Jahre) durch die Welt.

 

 

 

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