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Monstertour Neuwerk  

unsere erste Schiffsfahrt

Trotz des starken Windes hatte wir viel Spaß an Bord

Zwei, die sich hier mal wieder getroffen haben. Heike und Carmen.

Das Wetter war recht ungemütlich auf See.

Die Hundis hat es nicht gestört.

Ella wird von Herrchen gekrault.

Karin meint: "alles in Ordnung". Na dann .....................

Der Anleger.

Nun gehts wieder von Bord und auf die Insel.

Der Rundgang über die Insel kann beginnen.

Es gibt viel Natur zu knipsen.

Alles grün. 

Spazieren auf dem Deich.

Auch hier ist es sehr windig.  

...............und es gibt jede Menge Vögel.   

Drei wunderschöne Füchse Fee (mit Heike), Elron (mit Carmen) und Ella (mit Norbi).

Vorbereitung auf die Wattwanderung (Schuhe tauschen usw.)

Ein letztes Winken vor dem Marsch.  

Das Wasser ist noch nicht ganz weg.

Wir gehen trotzdem schon los.

Ja, wir hätten noch einen Moment warten sollen.

Wir lieben Wasser.

Macht doch allen Spaß.

Schwimmen musste aber keiner.

Ein weiter Weg liegt noch vor uns.

Sehen kann man das Festland schon.

Ein Notturm.

Damit kann man auch durch das Watt kommen.

.......... oder auch so.   

Er war dabei.

....... und Fee auch.

Bruno

Luri

 

DIE MONSTERTOUR

Am SO, 31.Juli 2011, wollten es sich einige Todesmutige antun, um diesen Tagesturn zu bewerkstelligen = Fahrt nach Sahlenburg, Transfer mit Bus nach CUX, mit der Fähre nach Neuwerk und zu Fuß durch das Watt wieder Retour nach Sahlenburg!!!

Mann, war das ein langer und anstrengender Tag- aber er war auch aufregend und spannend!!

Petrus hatte da wohl noch eine Rechnung mit Frauchen offen, denn der Tag erinnerte eher an den Herbstanfang als an einen Hochsommertag. Aber wenigstens blieben wir vom Regen verschont!!  

Eigentlich sollten nur Mitglieder teilnehmen, jedoch schleppte es sich mal wieder mit den Anmeldungen dahin, dass Frauchen irgendwann der Kragen platzte und die Regelung lockerte.

Somit konnten auch Freunde, Mitglieder aus einer weiteren Hundeschule nebst ihren Freuden an diesem Event teilnehmen, so dass letztendlich 15 Erwachsene,1 Jugendliche (…hallo Beifahrer BRINI! Schleck, Bell, Wedel!) , 1 Kind (10 Jahre) und 15 Fellnasen zu Buche schlugen!!

Da man schlecht mit so vielen meiner Art einfach so in einen Linienbus einsteigen kann, bestellte Frauchen einen ganzen Linienbus nur für uns allein. Dies ist beim KVG Stade für 75,- Euro möglich.

Die eigene Anreise nach CUX –Sahlenburg erfolgte dieses Mal selbstständig.

Pünktlich um 9 Uhr fuhr der besagte Bus von Sahlenburg -Strand die ca.20 min bis nach CUX-Fähranleger Alte Liebe.

Richtig gesittet und ohne viel Aufhebens wurde diese erste Hürde von uns gemeistert.

Ich glaube sogar, der Busfahrer hat gar nicht gemerkt, dass er so viele gefährliche Tiere in seinem Nacken hatte….

An der Fähre musste Frauchen erst noch die Karten besorgen-die waren zwar zuvor bezahlt du auch geschickt worden, jedoch sind diese an die Reederei Cassen Eils zurück gesendet worden.

Puuh, noch einmal Stress einige Tage zuvor mit viel Telefonieren und Absprachen treffen, aber im Endeffekt hat alles geklappt.

Neben den Karten verteilte Frauchen noch Ansteckbuttons mit einer Krabbe drauf, der Aufschrift WATT-TOUR und dem jeweiligen Namen des Trägers.

Die Zweibeiner kannten sich untereinander ja nur teilweise.

Wir Vierbeiner brauchen so etwas nicht, einmal am Hinterteil geschnüffelt und wir kennen das ganze Leben unseres Gegenüber. Das scheint in Frauchen’s Welt wohl verpönt zu sein- und somit auch komplizierter…naja….

Um 10 Uhr waren alle auf der Fähre- ich war etwas überrascht, denn das Ding war ganz schön klein! Ob wir da alle heil rüber kommen!? Wird es eine weitere Verfilmung TITANIK 2 geben!?!?

Sogar diese Riesenpötte mit den gefühlten Millionen Container auf’m Buckel überholten uns. Dabei schlugen die noch ordentlich Wellen. Gepaart mit der steifen Brise auf dem Oberdeck schaukelte es schon etwas.

Jedenfalls zu viel für mein Frauchen…die wurde richtig grün….glücklicherweise hat sie nicht geko..…ihr wisst schon….das wäre voll peinlich gewesen…auch, wenn es ihr nicht nur alleine so gegangen ist.

Da aber bei der Wetterlage viel Platz war, konnte sie sich auch einer Bank hinlegen. Das habe ich ohnehin die ganze Zeit getan -immer, wenn sich die Gelegenheit ergab, habe ich ein kleines Nickerchen gemacht! Schließlich wusste ich ja, was mich noch erwartet.

Einige, die mich nicht kannten, haben gedacht, ich wäre schon ein Senior -auch wegen des grauen Schnäuzchens.

Aber Leute -ich kann euch sagen, dass Leben mit Frauchen ist manchmal kein Zuckerschlecken… (…uupss, schon wieder dieser Blick- ich darf nicht abschweifen…).

Nach 1,5 Std haben wir dann doch wohlbehalten und ohne Eisbergkontakt die Insel Neuwerk erreicht.

 

Als erstes stand erst einmal Pfoten vertreten auf der To-Do-Liste.

Einmal um die Insel.

Dabei wurde klar geteilt, um Ärger untereinander zu vermeiden:

Die Leinengänger auf der Deichstraße hinterm Deich (hatte den Vorteil, dass es windstill war), oben auf’m Deich als Trenner und kleiner Aufpasser der beiden Fraktionen und das Deichwiesenvorland, wo alle anderen toben konnten, was die Pfoten her gaben.

Es herrschte pure Lebensfreude, man hatte gar keine Zeit zum Stänkern, jeder wollte sich auspowern, die ganze aufgestaute Energie konnte man heraus lassen.

 

Einmal teilte sich die Truppe, da einige keine Lust hatten, ihre Fellnasen angeleint durch das Vogelschutzgebiet zu führen.

Dies war allerdings ganz spannend wegen der vielen kreischenden und kreisenden Vögel über uns. Aber Frauchen hat ja auf mich aufgepasst. Ein wenig gruselig war es auch, da einige Vogelkadaver entlang des Weges herumlagen.

Und nicht nur das -auch ein kleiner Hase!

Elron hatte ihn zuerst gesehen und die Gelegenheit quasi beim Schopfe gepackt. Sein Frauchen Carmen versuchte, den links und rechts aus Elrons Maul hängenden Hasen wieder zu entsorgen, wobei sie immer wieder rief: ER WAR’S NICHT, DER HASE WAR SCHON TOT! Ein Slapstickautor hätte diese Sequenz nicht besser in Szene setzen können -einfach köstlich!! (…jamjam…sabber…).

So gegen 13:30 Uhr trudelten alle gemeinsam am NIGE HUUS ein. Das Restaurant ZUM ANKER hatte für uns extra einen überdachten Grillplatz reserviert – das TÜDELÜT.

Abends muß das hier hoch hergehen- jetzt strahlte es Gemütlichkeit und Wärme aus.

Für 11,- Euro/pr.Person bekamen unsere Zweibeiner eine eigene Servicekraft, die Getränkewünsche (exclusive) erfüllte  und einen Grillmeister, der leckeres Nackensteak und Würstchen auf seinem Grill zauberte. Dazu gab es schmackhafte Bratkartoffeln und ein üppiges Salatbuffet.

Wer da nicht satt wurde, hatte selber Schuld. Hinzu war ihnen das Glück hold, denn der mittags nicht verkaufte selbst geräucherter Fisch wurde mit dazu spendiert!

Auch in Sachen Flexibilität ein dickes Plus: für Carmen gab es einen super Gemüseburger, extra Bratkartoffeln ohne Speck und natürlich das Salatbuffet.

 

Und ihr ahnt es- auch hier habe ich mich entspannt, alle Viere ausgestreckt und mich auf der weichen Decke der Bank meinen Träumen hingegeben.

Gegen 15 Uhr war allgemeine Aufbruchstimmung, da sonst die Gefahr einer Massen-Siesta bestand.

In kleinen Grüppchen erkundete man getrennt die Insel, kehrte noch einmal zu Kaffee/Kuchen ein und traf sich schließlich gegen 18 Uhr am Wattwagen Ein/Ausgang.

Also ehrlich, so richtig motiviert sah keiner der Zweibeiner aus….naja, 2-2,5 Std Wattgang stand noch auf dem Zettel.

Dennoch ließen sich alle noch einmal auf ein Gruppenbildchen ein.

Und die Zweibeiner waren ganz tapfer…und nach den ersten Schritten und der Erkenntnis, dass für uns  Fellnasen jetzt der eigentliche Spaßfaktor anbrach, ging es eigentlich auch flott voran.

Dabei half uns der Rückenwind und ein zaghaft zu erkennender Sonnenuntergang am Horizont.

Im Watt funktionierte es denn ähnlich wie am Deich- die Leinengänger entweder ganz vorne oder hinten und der Rest: Ab durch die Mitte!!!

 

Vilou blühte richtig auf- immer wieder animierte er seinen Kumpel Nico und den Rest der Bande zu kleinen Wettrennen mit den Möwen.

Alles in allem klappte alles wunderbar, auch, wenn zwischendurch die Wattwagen oder Reitergruppen passierten.

Einige von uns Fellnasen sind sicher die doppelte Strecke gelaufen….der Muskelkater am nächsten Tag wird ihnen gezeigt haben, sich nächstes Mal ein wenig zurückzuhalten.

Ich weiß wovon ich rede, habe ich diese Strecke doch schon 3-4 Mal bewältigt. Somit lief ich im Schatten von Frauchen und das war auch gut so!!!

Nach etwa 2 ¼ Stunden erreichten wir – wenn auch als Gruppe auseinander gezerrt – das Festland.

 

Das Sauber machen geriet dieses Mal zur Nebensache, wer es geschafft hatte, wollte die Autostrecke ebenfalls so schnell wie möglich hinter sich bringen!

Da gab es angesichts des langen Tages keine großartigen Abschiedszeremonien mehr – und auch ein Nachher-Foto!!

Das ist menschlich und es war denke ich, auch niemand böse deswegen.

Einen kleinen Ausfall hatten wir dennoch zu beklagen.

Marcel rutschte beim letzten Priehl die Kniescheibe heraus und er musste die letzten km unter Schmerzen und mit schlurrendem Bein bewältigen. Der Orthopäde hat am nächsten Tag alles wieder an seinen Platz geruckelt.

Vermutlich hat er während der letzten km in Gedanken mein liebes Frauchen in diversen Variationen sterben lassen, aber er hat ausrichten lassen, dass er beim nächsten Mal in jedem Fall dabei sei!

Na, wenn das kein harter Hund ist!! Respekt!!! 

Ich schätze, die meisten waren wie wir so gegen 23 Uhr wieder in heimatlichen Gefilden und einzig allein das Bett konnte noch locken.

Beim nächsten Mal werden wir eine Nacht auf Neuwerk verbringen, um damit das Ganze ein wenig zu entzerren….

…aber das wird dann eine andere Geschichte!!!

 

Bis zum nächsten Mal   

Pfote Schleck WedelEuer Bruno

 

............. vielen Dank, liebe Telli, für den tollen Bericht. Es war ein großartiger Ausflug, den Du super organisiert hast. Weitere, schöne Fotos der Tour werden noch folgen.

 

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